
Die Schützenbruderschaft St. Fabian und Sebastian feiert am kommenden Wochenende ihren Schützenball. Für das amtierende Königspaar Judith und Marius Thöne geht es damit in das zweite Jahr seiner Regentschaft.
Das Festwochenende beginnt am Samstag, 30. Mai, um 18 Uhr mit dem Antreten der Schützenbrüder am Ehrenmal. Sie holen im Anschluss das Königspaar und den Hofstaat am Pfarrheim ab, ehe es zum Gottesdienst in die Pfarrkirche geht. Dieser beginnt um 18.30 Uhr. Danach ist um 19.30 Uhr nach einem kurzen Umzug durchs Dorf unter musikalischer Begleitung der Dringenberger Burgmusikanten die Kranzniederlegung am Ehrenmal geplant. Der Tanzabend in der Himmelsberghalle mit der Pink Piano Band beginnt um 20 Uhr. Im Mittelpunkt des diesjährigen Festes stehen auch die Ehrungen der Jubelkönigspaare. Das goldene 50-jährige Thronjubiläum feiern Monika und Reinhard Schaub. Vor 40 Jahren standen Marie-Theres und Josef Menne an der Vereinsspitze, während Andreas und Birgit Schäfers auf ihr silbernes, 25-jähriges Jubiläum zurückblicken. Flankiert werden die Paare von den Jubelprinzen Georg Rehermann (40 Jahre) und Marcel Thunecke (25 Jahre).
Ein kurioser Zufall sorgt dabei für Gesprächsstoff: Die Straße Am Kalkofen entpuppt sich in diesem Jahr als echte Keimzelle des royalen Erfolgs. Dort wohnen nicht nur die Familien Schaub und Menne sowie Jubelprinz Georg Rehermann – auch das Elternhaus von Marcel Thunecke befindet sich in der Nachbarschaft. Damit trägt die Straße das inoffizielle Prädikat einer echten „Jubelschützenstraße“.
Die Altenheerser Schützen feiern in diesem Jahr erstmals ohne Festwirt. Sie organisieren das Fest mit Hilfe eine angestellten Thekenteams von A wie Aperol bis Z wie Zepter selbst. „Dieser Schritt war aus finanziellen Gründen unumgänglich“, sagt Oberst Ralf Hake. Er dankt seinen Vorstandskollegen – allen voran Feldwebel Hendrik Gaubitz und Kassierer Stefan Bothe – die sich um die Organisation in den vergangenen Wochen federführend gekümmert haben. Der Vorstand geht davon aus, dass sich der Eigenbetrieb der Schänke positiv auf die Bilanz auswirkt. Denn so wie alle Vereine leiden auch die Altenheerser Schützen unter stark steigenden Kosten.
Eine weitere Neuerung erwartet auch die Besucher des Frühschoppens am Sonntag, 31. Mai, um 10 Uhr. Dieser wird erstmals unter freiem Himmel auf dem Festplatz vor der Himmelsberghalle gefeiert. Auch dazu spielen die Burgmusikanten zünftig auf. Neben den Schützenbrüdern, Sponsoren und weiteren eingeladenen Gästen sind auch die Altenheerser Frauen von Anfang an mit an Bord. Sie konnten im Vorfeld eine Eintrittskarte für das Schützenfrühstück erwerben. „Wir sind ein großer Verein im Dorf und wollen einfach alle zusammenbringen“, erläutert Schützenkönig Marius Thöne die Idee dahinter.
Ermittelt wird am Sonntagmittag der neue Schützenkönig, der dann beim Patronatsfest im April 2027 in sein Amt eingeführt wird. Ebenso werden auch Nachfolger für den amtieren Prinzen Tobias Hake und den Schülerprinzen Lennard Leisering gesucht. Die Schießwettbewerbe beginnen um 13 Uhr. Am Nachmittag bieten die Schützen dann noch ein Kaffee- und Kuchenbuffet an, das ohne die großzügigen Kuchenspenden der Dorfbewohner nicht umsetzbar gewesen wäre.
Für die Kinder sind an allen Festtagen Spiele und eine Hüpfburg aufgebaut. Für das Schützenfrühstück sorgt in gewohnter Weise die Fleischerei Lüke. An der Theke wird Westheimer Pils ausgeschenkt.